„Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“

Das Chormusical

Das Chormusical „Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“ begeistert Publikum und Mitwirkende gleichermaßen: Bei seiner Uraufführung im Februar 2019  feierten die Zuschauer mit stehenden Ovationen in der ausverkauften Essener Grugahalle den 2400-köpfigen Chor, Musical-Solisten und Big-Band. Im Jahr 2020 geht das Mitsing-Musical vom Leben und Wirken des amerikanischen Bürgerrechtlers dann auf Deutschlandtournee. Das Herzstück einer jeden Aufführung ist der große Chor, der sich an jedem Veranstaltungsort mit Sängerinnen und Sängern aus der jeweiligen Region neu zusammenfindet.

In einer Mischung aus Gospel, Rock’n’Roll, Motown und Pop entführt die mitreißende Show ihr Publikum in die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Schon zu Beginn fällt jener Schuss, der dem Leben des nur 39 Jahre alten Baptistenpastors ein Ende setzte. Der Titelsong „Ich hab‘ den Traum“ spielt an auf Kings legendäre Rede beim Marsch auf Washington; ein Jahr später erhielt er in Stockholm den Friedensnobelpreis. Auch in West-Berlin war King, und wie er es schaffte, ohne Pass in den Osten einzureisen, zeigt das Musical in einer humorigen, aber historisch verbürgten Anekdote. Es geht um Kings gewaltbereite Widersacher, seine Familie – und um seine Mitstreiterin Rosa Parks: Sie weigerte sich einen für Weiße reservierten Sitzplatz zu verlassen und löste so den Busstreik von Montgomery aus, der wiederum das Ende der Rassentrennung einläutete.

Kings Botschaft ist auch heute noch aktuell
Die bewegenden Melodien der Komponisten Hanjo Gäbler und Christoph Terbuyken und die eindrücklichen Texte von Librettist Andreas Malessa illustrieren eine Zeit des Umbruchs und der sozialen Verwerfungen und zeigen den Bürgerrechtler King mit seinen Motivationen, Träumen und auch Fehlern. Seine Botschaft vom gewaltlosen Kampf für Menschenrechte wirkt bis heute nach. „In einer Zeit, in der wir in unserer Gesellschaft mit einer zunehmenden Fremdenfeindlichkeit und Rassismus konfrontiert sind, ist es umso wichtiger uns Vorbilder vor Augen zu führen wie ihn, der uns durch seinen gewaltfreien Widerstand dazu aufruft Haltung zu zeigen und aktiv für unsere Werte einzustehen“, sagt Ralf Rathmann, Vorstand der Stiftung Creative Kirche, die das Chormusical veranstaltet.

Bereits im Reformationsjahr 2017 war die Wittener Stiftung mit dem vielumjubelten Pop-Oratorium Martin Luther bundesweit unterwegs. Auch hier bildete sich für jede Aufführung ein eigener Projektchor mit Sängerinnen und Sängern aus der jeweiligen Region. Beim aktuellen Projekt, dem Chormusical Martin Luther King, setzt Regisseur Andreas Gergen bewusst minimalistische Inszenierungsmittel ein um, gemeinsam mit dem riesigen Chor, Musicalsolisten, Big-Band und Streichern eine Geschichte zu erzählen, die ihr Publikum berührt und gleichzeitig unterhält.

Herzstück der Aufführung ist auch in Bochum der große Projektchor, der sich für jede Aufführung in einer Region neu zusammenfindet: Ganze Chöre, aber auch einzelne Sängerinnen und Sänger können sich anmelden, studieren getrennt die Lieder ein, treffen sich mehrmals zu gemeinsamen Proben und singen dann zusammen die Aufführung. In Bochum werden es 500 Sängerinnen und Sänger sein, die das Werk unter Leitung von Chorleiterin Miriam Schäfer und Stefan Glaser (Bischöflicher Beauftragter für Kirchenmusik im Bistum Essen) einstudieren und dann zusammen mit Musical-Stars und Musikern im RuhrCongress aufführen.

Veranstalter der Aufführung ist die Stiftung Creative Kirche in Kooperation mit der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Kirche in Bochum, der Diakonie Ruhr und der Katholischen Kirche in Bochum und Wattenscheid. Projektpartner des Chormusicals ist Brot für die Welt. Im Rahmen der Aktion Gospel für eine gerechtere Welt unterstützt das Chormusical Martin Luther King ein Projekt von Brot für die Welt im Norden Kenias, das den Zugang zu sauberem Trinkwasser sichert. Weiterer Aktionspartner sind die Versicherer im Raum der Kirchen und die Bank im Bistum Essen. Das Chormusical wird unterstützt durch Curacon sowie den ERF und die Zeitung Unsere Kirche als Medienpartner.

© Stiftung Creative Kirche

Infos

  • 29.02.2020
    19:00 Uhr
  • häufig gestellte Fragen

  • Konzert
  • Kartenpreise: 22,90 € – 59,90 € / ermäßigt 20,60 € – 53,90 €