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Gesundheitswirtschaft im RuhrCongress Bochum

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Die Gesundheitswirtschaft – seien es Lehre, Forschung oder ausführende Instanzen – ist in der Metropole Ruhr, mit ihren 130 Kliniken, ein wichtiger Standortfaktor. Allein am Standort Bochum sind z. Zt. ca. 6.000 Studierende in den Disziplinen Medizin, Gesundheit, Pflege und Soziales eingeschrieben, u.a. an der RuhrUniversität Bochum, der Hochschule für Gesundheit (hsg) und der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe. Außerdem verfügt die Stadt über zahlreiche Forschungsinstitute. Bochum gilt daher bereits als Zentrum der Gesundheitswirtschaft. Der RuhrCongress Bochum ist als zentrales Kongresszentrum gern genutzter Veranstaltungsort für renommierte Kongresse und Messen im Bereich der medizinischen Weiterbildung sowie der Innovationen in der Gesundheitswirtschaft. Allein im April gaben sich eine Ausbildungsmesse und drei Fachveranstaltungen zu unterschiedlichen gesundheitswirtschaftlichen Disziplinen quasi die Klinke in die Hand.

Bereits zum 5. Mal fand am 08. + 09. April die JOBMEDI NRW 2016, die Berufsinformationsmesse für Gesundheit und Soziales statt. Die Messe verzeichnete eine sehr gute Resonanz mit über 80 verschiedenen Ausstellern. Über die Vielfalt an Berufschancen im Gesundheits- und Sozialwesen informierten sich laut Veranstalter über 4.400 Besucherinnen und Besucher. Für das kommende Jahr stehen bereits die Termine fest: Am 31. März und 1. April 2017 wird die JOBMEDI NRW erneut zu Gast im RuhrCongress Bochum sein.

Vom 11. bis 15. April 2016 war der RuhrCongress Bochum fünf Tage lang zentrale Anlaufstelle rund um das Thema Interoperabilität von Gesundheits-IT-Systemen. Unter der Schirmherrschaft von NRW-Gesundheitsministerin Steffens veranstalteten IHE Deutschland und das ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin den „IHE-Europe Connectathon‘‘. Über 380 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von über 80 Unternehmen aus mehr als 20 Ländern nutzten die Veranstaltung, um unter realistischen Bedingungen zu prüfen, inwieweit ihre Gesundheits-IT-Systeme reif für den Praxiseinsatz sind. Parallel dazu feierte der „Deutsche Interoperabilitätstag‘‘ mit 200 weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern im RuhrCongress Bochum Premiere, bei dem sich führende Expertinnen und Experten zum Thema Interoperabilität im Gesundheitswesen austauschten.

Seit 2012 hat sich die Gesundheitsmesse Bochumdes Medizinischen Qualitätsnetzes Bochum und seiner Partner zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Aufgrund gestiegener Besucherzahlen im Jahr 2015 fand die Veranstaltung 2016 erstmalig im RuhrCongress Bochum statt. Unter der Schirmherrschaft von Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, präsentierten sich einen Tag lang zahlreiche Aussteller mit anschaulichen Informationen, Aktionen und Angeboten. Darunter Dienstleistungen aus der Pharma-Industrie, Krankenhäuser, Apotheken, Krankenfahrdienste, Hörgeräteakustiker, Krankenversicherungen, Ergo- und Physiotherapeuten, Implantologen u.v.m. Zusätzlich rundeten über 20 medizinische Fachvorträge das Programm ab. Rund 9.000 Besucherinnen und Besucher nutzen das Angebot – noch einmal mehr als in 2015. Auch für das nächste Jahr werden bereits wieder Termine geprüft.

Abgerundet wurde die Fülle an medizinischen Veranstaltungen im RuhrCongress Bochum in der vergangenen Woche durch die 42. Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP) und die 13. Fortbildungsakademie der GNP. Der Kongress thematisierte u.a. die Bedeutung moderner bildgebender Verfahren sowie innovative Therapieansätze bei neurologischen Erkrankungen von Kindern. Bis einschließlich Samstag widmeten sich die Experten auf diesem Gebiet dem Austausch und der Diskussion. Am Sonntag wurden dann die Tagungsräume des Kongresszentrums für Schulungen genutzt.

Andreas Kuchajda, Geschäftsführer Bochumer Veranstaltungs-GmbH: „Als klassisches Kongresszentrum mit moderner Ausstattung in zentraler Lage war der RuhrCongress Bochum bereits in der Vergangenheit beliebter Austragungsort medizinischer Kongresse. Wir freuen uns, dieser Nachfrage weiterhin gerecht werden zu können und auch in Zukunft wichtige Veranstaltungen aus der Gesundheitswirtschaft bei uns begrüßen zu dürfen.“

Auch Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, sieht den RuhrCongress Bochum als eine wichtige Kommunikationsplattform, über die der Gesundheitsstandort Bochum mit den verschiedensten Kongressthemen Aufmerksamkeit weit über die Grenzen der Stadt erzielt: „Kongresse sind ein wichtiger Standortfaktor für unsere Stadt. Jeder Kongressteilnehmer ist auch ein Kommunikator für den Standort.“

Zahlreiche themenverwandte Veranstaltungen sind für den Jahresverlauf bereits fest eingeplant. Darunter der Junge Pflege Kongress am 12. Mai, das Rhein-Ruhr-Symposium am 18. Juni, der Palliativ Kongress vom 22.– 24. September und der RadiologieKongressRuhr vom 03.– 05. November. Viele der Veranstalter nutzen den RuhrCongress Bochum bereits zum wiederholten Mal als Veranstaltungsstätte.